Skills und so.

Weil es immer wieder ein Thema ist, haben wir uns mal überlegt, welche Schritte man vom blutigen Surf Anfänger bis zum guten Surfer geht und wie die einzelnen Skill-Level heißen. Entlang der Skill Level kann sich jeder Surfer überlegen, welcher Shape in welchen Dimensionierungen am besten für Sie oder Ihn ist.

Körperliche Fitness war uns bei der Beschreibung der Skills eher weniger wichtig, schließlich weiß man selber am besten beim Blick an sich herunter, ob man grade in Form oder doch eher Tropfenform ist. Wir haben uns eher Gedanken gemacht, mit welchen Boards man ab wann wirklich Spaß hat und wie man sich vorm eigenen Anspruch retten kann, ohne dabei in einen mentalen Zustand von "ich lerne eh nix mehr, vielleicht fang ich jetzt an mit Golf" zu geraten.

Anfänger: Du planst tatsächlich noch, dass erste Mal mit einem Surfbrett in der Hand ins Wasser zu gehen. Surfen soll wohl Spaß machen – stimmt!

Einsteiger: Du kannst im Weißwasser einen Take Off und floatest mehr oder minder sicher Richtung Strand. Alles ist noch recht wild und unübersichtlich im Wasser, aber Du willst mehr.

Aufsteiger: Du kannst einen Take Off und schaffst es bei kleinen bis mittel großen Wellen ins Line-Up um dort grüne Wellen anzupaddeln. Außerdem liegst Du inzwischen gut auf dem Brett beim Paddeln und hast die Vorfahrtsregeln verinnerlicht.

Fortgeschrittener: Du sitzt gut im Line-Up, paddelst sicher, kannst das Brett beim Take-Off in die Welle drücken und hast deshalb gute Wellen. Trimmen des Boards entlang der richtigen Linie erlaubt Dir erste Carves und Top-to-bottom Moves.

Regular: Du bist häufig am Meer und zu Deinem guten Auge für die Bewegung im Line-Up kommt körperliche Fitness und Flex. Carves sind inzwischen Cutbacks, Du kannst gegen die Lippe surfen, floaten und hast ab und an eine kleine Barrel.

Rock Solid: Du kannst inzwischen jeden Shape richtig surfen, weißt was in größeren Wellen zu tun ist und Deine technischen Fähigkeiten sind so versiert, dass Du alles auf Druck surfen kannst und dabei immer noch stylish ausschaust. Ach ja, fit bist Du auch.

Profi: Du chargst hart und musst niemanden was beweisen.

Vielleicht findest Du Dich ja in einer der Kategorien wieder und damit bei unseren Empfehlungen was die passenden Shapes angeht gut beraten. Es muss auf jeden Fall nicht immer ein Shortboard-Design sein, um das eigene Surfing voran zu bringen. Ehrlich gesagt ist es eher andersrum der Fall. Ein sehr guter Surfer, kann mit einem vermeintlichen Anfängershape alternative Linien und Styles in Wellen finden, die er so mit seinem Performance Shortboard nicht machen würde. Ein Anfänger wird sich allerdings auf einem Profi Shape schwer tun - dafür geht er mit dem passenden Shape die Schritte bis zum nächsten Skill Level schneller, vor allem aber mit mehr Spaß - und darum geht es bei Mighty Otter Surfboards.